Anti-Jagd-Training in Augsburg – mehr Kooperation, mehr Sicherheit, weniger Stress
Viele Hunde zeigen einen ausgeprägten Jagdtrieb – manche von Natur aus, andere entwickeln ihn erst im Laufe des Erwachsenwerdens. Rehe, Vögel, Jogger, Fahrräder oder einfach spannende Gerüche können dafür sorgen, dass Hunde impulsiv reagieren und schwer ansprechbar sind.
Unser Anti-Jagd-Training hilft dir, dieses Verhalten zu verstehen, zu beeinflussen und sicher zu managen, ohne deinen Hund zu unterdrücken. Ziel ist ein Team, das vorausschauend, entspannt und alltagstauglich unterwegs ist.
Schwerpunkte im Anti-Jagd-Training
Unser Anti-Jagd-Training verbindet sinnvolle Auslastung, klare Orientierung und ein gutes Verständnis für die Bedürfnisse deines Hundes. Die Grafik zeigt dir übersichtlich, wie wir Jagdverhalten in sinnvolle Bahnen lenken: durch vorausschauendes Handeln, klares Management, dem ausgewogenen Verhältnis zwischen Entspannung und Beschäftigung sowie einem strukturierten Training, das Hund und Halter Schritt für Schritt sicherer macht.
Warum jagen Hunde überhaupt?
Das Jagdverhalten eines Hundes ist tief verankert und basiert auf genetischen Programmen. Bei manchen Rassen zeigt es sich stärker, bei anderen weniger. Viele Hunde reagieren besonders in der Pubertät oder in reizarmen Beschäftigungssituationen sensibler auf Bewegungsreize.
Verhalten wie Spuren aufnehmen, Hetzen, Fixieren oder Hinterherlaufen sind nicht „ungehorsam“, sondern normales hundliches Verhalten – es braucht jedoch klare Führung, Training und Management, um im Alltag sicher zu bleiben.
In der folgenden Grafik ist eine komplette Jagdsequenz des Hundes zu sehen.
Durch die Domestikation und die verschiedenen Züchtungen von Hunden, ist diese Jagdsequenz nicht mehr bei allen Hunden vollständig vorhanden.
Ein Beispiel ist der Weimaraner, ein typischer Vorstehhund. Ihr Markenzeichen ist die erhobene Vorderpfote mit starrem Blick und Körperhaltung Richtung Beute.
Diese Rasse führt die Jagdsequenz nur noch teilweise aus, da sie dafür gezüchtet wurden z.B. Wild zu finden, anzuzeigen (vorzustehen), zu jagen und zum Jäger zu hetzen oder selbst zu fangen.
Die drei letzten Teile der Sequenz wurden herausgezüchtet, sodass Töten, Zerreißen und Fressen meist gar nicht gezeigt werden.
Wie läuft das Anti-Jagd-Training ab?
Unser Anti-Jagd-Training basiert auf einem mehrstufigen, wissenschaftlich fundierten Ansatz, der Jagdverhalten nicht „wegtrainiert“, sondern verständlich, kontrollierbar und sicher macht.
Voraussetzung für den Einstieg ist eine persönliche Erstberatung, in der wir Jagdmotivation, Alltagssituation und Trainingsstand einschätzen.
Hunde jagen nicht, um dich zu ärgern – sie jagen, weil ihr Gehirn so programmiert ist. Und genau hier setzen wir an:
✔ Biologie verstehen
✔ Alltag sicher machen
✔ impulsives Verhalten lenken
✔ Alternativen anbieten
✔ Orientierung und Kooperation stärken
Du lernst zu erkennen, wann eine Jagdsequenz beginnt – lange bevor dein Hund losrennt. Das gibt dir Kontrolle, Sicherheit und entspannte Spaziergänge.
Je nach Hund und Alltagssituation kann ergänzend ein individuelles Spezialtraining sinnvoll sein.
Für welche Hunde ist das Training geeignet?
Dieses Training eignet sich für:
• junge Hunde in der Pubertät
• erwachsene Hunde mit Jagdverhalten
• Hunde, die Wild anzeigen oder fixieren
• Hunde, die Joggern oder Fahrrädern hinterherlaufen
• unsichere oder übermotivierte Hunde im Wald
• Hunde, die draußen schwer ansprechbar sind
Was du mit diesem Training erreichst
• entspanntere Spaziergänge
• bessere Orientierung deines Hundes
• zuverlässiger Rückruf
• weniger Stress in Wald & Feld
• frühes Erkennen von Jagdsequenzen
• sicheres Handling der Schleppleine
• kontrollierte Führung im Freilauf
• Verständnis für Motivation & Verhalten
• ein starkes Mensch-Hund-Team
Ziel ist nicht, Jagdverhalten „abzuschalten“ – das wäre weder realistisch noch fair.
Ziel ist Kontrolle, Sicherheit und entspannte gemeinsame Spaziergänge, auch in Anwesenheit von Wild.
